Vietnam-Stabschrecken

Unsere Stabschrecken sind, wie der Name schon sagt aus Vietnam. Ihr lateinischer Name lautet Ramulus artemis und sie werden zu den Gespensterschrecken gezählt.

Die Tiere werden etwa 11 cm lang und häuten sich mehrmals, bis sie erwachsen sind. 
Es gibt nur Weibchen, Männchen sind bei dieser Art gar nicht bekannt. Doch wie vermehren sie sich? Durch Parthenogenese, d.h. Jungfernzeugung! Die Eier fallen dann einfach auf den Boden und nach einigen Monaten schlüpfen junge Stabschrecken.
Zu Ihrer Gesellschaft haben wir auch noch „Wandelnde Blätter“. Diese Form der Gespenstschrecken kommt von den Philippinen. Zur Fortpflanzung werden hier nicht unbedingt Männchen und Weibchen benötigt. Wir halten uns in unserem Terrarium aber beide zusammen

Diese Schreckenart wird je nach Geschlecht bis zu 15mm groß.
Alles, was sie zum Fressen braucht, finden wir auf dem Schulgelände.Wir füttern sie mit Brombeerblättern (die findet man auch im Winter!), Himbeerblättern, Buchenblättern (gerne Hainbuche), Eiche, Cotoneaster und auch Efeu.
Efeu mögen sie aber nicht so sehr, Brombeere und Buche sind das Lieblingsfutter.

Die Tiere sind nachaktiv, tagsüber ruhen sie. Sie sind mit der normalen Zimmertemperatur durchaus zufrieden.

Australische Gespenstschrecken

Die Australischen Gespenstschrecken leben in den Waldgebieten Ostaustraliens. Sie haben ein großes Verbreitungsgebiet, sind aber selten.
Man findet die nachtaktiven Tiere, in feuchten Eukalytus-Hartlaub-Waldungen mit hohen Niederschlagsmengen und frostfreiem Klima. Sie leben auf Bäumen und Sträuchern. Durch ihre Gestalt, ihre Färbung, ihr Tarn- und Drohverhalten, sind sie vor Fressfeinden geschützt.
Die männlichen und weiblichen Tiere unterscheiden sich sehr von ihrem Aussehen. Die Weibchen sind dick, fleischig und haben Stummelflügel. Die Männchen sind stabförmig, schlank, beflügelt und können kurze Strecken fliegen. Sie haben auf der Stirn 3 Punktaugen. Die Weibchen sind bedornt und bei beiden sind die Beine blattartig verbreitert. Die Färbung der Weibchen reicht von hellbraun, ocker bis grün, die der Männchen ist eine Mischung aus orange und dunkelbraun.

Achatschnecken

Da auch Schnecken sehr interessante Beobachtungstiere sind, freuen wir uns über das zweite Terrarium in unserem Klassenzimmer.
Viele denken, dass es bei Schnecken nicht viel zu beobachten gibt – aber das ist falsch:
Schon allein der „Marsch“ zum Futternapf ist absolut sehenswert und die Kriecher sind gar nicht so langsam unterwegs, wie man meint.
Zudem haben die Achatschnecken ein großes Verhaltensrepertoire inne, dass sich zeigt, wenn mehrere Schnecken zusammen in einem Becken leben – daher sollte man sie auch nie alleine halteVor allem die Größe der Schnecken fasziniert uns (bis zu 22 cm) und wir könnten stundenlang vor unserem Terrarium sitzen, um zu beobachten, wie gebadet oder gefressen wird.